Lücken im Lebenslauf? - Lücke ist nicht gleich Lücke!

Es gibt einige Tipps & Tricks, wie Lücken im Lebenslauf geschickt verarbeitet werden können.

Sie haben Zeiten von Nichtbeschäftigung im Lebenslauf? Keine Sorge, welcher Lebenslauf ist schon perfekt? Damit diese kleinen Lücken nicht zu Ausschlusskriterien werden, sollte man sich vorher genau überlegen, wie diese Phasen beschrieben werden, denn seien Sie sicher, dass dem Personaler etwaige Lücken im Lebenslauf direkt auffallen. Erhalten Sie eine Einladung zum Bewerbungsgespräch, wird Ihr Gegenüber Sie sicherlich mit diesen Lebensphasen konfrontieren.

 

Eins ist gesagt, Lücken im Lebenslauf zu haben ist keine Schande. Viele sind nach einer abgeschlossenen Schulausbildung oder einem beendeten Studium erst einmal ratlos in welche Richtung es gehen soll. Oft fehlt einfach die Praxiserfahrung. Aber auch ein Jobwechsel oder eine Neuorientierung können zu Lücken führen. Auch private Gründe können Grund dafür sein, dass die eigene Karriere zeitweise unterbrochen werden muss.

Die Frage ist also, wie ich eine Lücke in meinen Lebenslauf einarbeite, sodass diese nicht zum Ausschlusskriterium wird. Von allen Möglichkeiten ist Lügen die schlechteste Variante. Eine erfundene Weiterbildung kann den Bewerber beispielsweise in Erklärungsnot bringen, wenn nach gelernten Inhalten, unterrichtenden Dozenten oder ähnlichem gefragt wird.

 

Wie soll also mit Lücken umgegangen werden?

Das Motto lautet „Mut zur Lücke“. Sein Sie ehrlich, überlegen Sie sich im Vorhinein wie Sie eine Lücke erklären können und füllen Sie die Lücke mit glaubwürdigen Fakten. Manche Lücken, die auf Sie wie Lücken wirken, sind vielleicht gar keine: so kann es jedem passieren, dass ein ausgewählter Studiengang die eigenen Erwartungen nicht erfüllt und daher gewechselt wird. Auf den Studienbeginn des nächsten Semesters zu warten ist häufig unvermeidbar und auch gar nicht schlimm, wenn die freie Zeit beispielsweise mit einem Praktikum oder einer anderen Tätigkeit überbrückt wird.

 

Bringen Sie sich nicht in eine peinliche Situation in der Sie versuchen sich für irgendetwas zu rechtfertigen – bleiben Sie bei den Fakten. Bei Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses mit Ihrem früheren Arbeitgeber, egal aus welchen Gründen diese Trennung von sich ging, bleiben Sie gegenüber dem Personaler immer transparent.

Sprechen Sie einfach von einem „beendeten Arbeitsverhältnis“ und dem daraus eingeschlagenen neuen Karriereweg in Ihren Lebenslauf und gehen Sie nicht weiter auf die Trennung ein. Die Begründung kann immer noch im direkten Gespräch erfolgen, aber denken Sie auch hier daran, suchen Sie nicht nach Ausreden, die besser klingen, bleiben Sie bei der Wahrheit.

Im Fall der Arbeitslosigkeit macht die richtige Wortwahl viel aus. Vermeiden Sie  den Begriff „arbeitslos“ und ersetzen Sie diesen durch „arbeitssuchend“, da dieser Willen und Aktivität zeigt.

 

Das richtige Layout hilft

Auch das Layout bietet Möglichkeiten die Ihnen helfen, bestehende Lücken zu kaschieren. Heutzutage gibt es zwei verschiedene Arten den CV (Curriculum Vitae)  aufzubauen:

chronologisch oder amerikanisch (hier beginnt der Lebenslauf mit der aktuellsten Tätigkeit). Wählen Sie das Layout so, dass Lücken eher am Ende stehen und im Idealfall erst auf der zweiten Seite erscheinen.

Eine Lücke im Lebenslauf wird nur dann zu einem Ausschlusskriterium, wenn...

... diese direkt ins Auge springt und nicht richtig verpackt wird. Überlegen Sie sich also vorher eine Erklärung für eine Lücke und achten Sie auf die richtige Wortwahl.

 

Für die Zukunft haben Sie es in der Hand, ob eine vorrübergehend arbeitssuchende Phase als Lücke erscheinen muss oder durch Praktika überbrückt werden kann.

 

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